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Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

Zensur in Boston: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 21

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Brennen nicht : Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 20

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Verräterischer Index : Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 19

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Neue Verbrennungen: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 18

Schurnal

Fatwa: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 17

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Zensur-Talibanismus: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 16

Tip per leger

Jean-Noël Sciarini, Autopsie d’un papillon: Marks Leben scheint in besten Bahnen. Ein grosser Hoffnungsträger im Schwimmwettkampf, muss der Sechzehnjährige sein ruhiges Leben auf dem Lande aufgeben, um sich mit seiner Familie in Paris niederzulassen, wo er eine Sportsmittelschule besuchen und mit einem Spitzentrainer arbeiten kann. Im Grunde genommen verdankt er aber seine Leistungen im spektakulären Schmetterling-Stil (im Titel zitiert) nur dem erschöpfenden Kampf gegen das «Meerungeheuer», eine Metapher für seine abgründigen Existenzängste. Zerrissen zwischen den Ansprüchen seiner Umwelt und seinen persönlichen Sehnsüchten, sucht Mark verzweifelt nach der eigenen Identität: Dabei leidet er unter schweren Angst-Attacken, auf die seine Bezugspersonen sehr unterschiedlich reagieren. Jean-Noël Sciarinis Protagonist vertraut all seine Überlegungen und Gefühle, seine Leiden und Visionen einem Tagebuch an, das – reich an Metaphern, an Assoziationen und kulturellen Referenzen – unmittelbar und eindringlich die Befreiung aus einer jugendlichen Krise schildert.Denise von Stockar (Quelle: SIKJM)

Tip per leger

Robert Walser, Der Gehülfe: Mit diesen Worten beginnt Robert Walsers zweiter Roman Der Gehülfe, der 1908 im Bruno Cassirer Verlag in Berlin erschienen ist. Der Anfang ist deshalb charakteristisch, da er einen erwartungsvollen Auftakt verkündet, zugleich aber beiläufig mitteilt, dass der Schein trügt. Walser selbst stellte später in einem bemerkenswert vieldeutigen Satz fest, dass Der Gehülfe «eigentlich gar kein Roman ist, sondern nur ein Auszug aus dem schweizerischen täglichen Leben».Der junge Mann heisst Joseph Marti und stellt sich an diesem Morgen beim Ingenieur Carl Tobler vor. Dessen neueste Erfindungen jedoch – eine Reklame-Uhr, ein Schützenautomat sowie ein neuartiger Krankenstuhl – erweisen sich mit der Zeit allesamt als Fehlschläge. So erhält der neue Gehülfe nach und nach Einblick nicht nur in die ökonomischen Verhältnisse des 20. Jahrhunderts sondern erlebt auch den allmählichen Verfall einer bürgerlichen Familie aus nächster Nähe mit.Im Vergleich zu den beiden anderen Romanen Walsers Geschwister Tanner und Jakob von Gunten ist dieser konventioneller und lehnt sich stärker an realistische Erzähltraditionen an; so erinnert das schweizerische Bärenswil an Kellers Seldwyla. Aber ebenso wie die Fassade des bürgerlichen Hauses bröckelt, wird auch das ‹anscheinend› realistische Erzählen subtil unterlaufen. Die Handlung gerät in den Hintergrund, derweil sich die ökonomische Krise auf die erzählerische überträgt. Nicht zuletzt aufgrund seiner komplexen und raffinierten Erzählkunst gilt dieser Zeitroman als einer der prägnantesten Schwellentexte der Moderne.(Marc Caduff) Der Roman liegt in mehreren neueren Ausgaben bei Suhrkamp vor.

Tip per leger

Sylvie Neeman Romascano, Nichts ist geschehen: Dora fährt mit dem Zug in den Süden, weil ihr Vater im Sterben liegt. Im Speisewagen setzt sich ihr ein netter Mann gegenüber, der sie spontan in ein Gespräch verwickelt. Schliesslich steigt Dora mit ihm auf halber Strecke aus – und trifft einen Tag verspätet am Ziel ein. Vater ist bereits begraben, der Bruder wieder verschwunden, der Hausstand beinah schon aufgelöst. Auf der Rückfahrt versucht Dora einzuordnen, was geschehen ist, geschehen sein könnte, gar nie geschah. Bis ihr mit einem Mal aufgeht, dass ihr etwas fehlt: jemand, der am Bahnhof auf sie wartet. Nochmals glaubt sie den Mann zu sehen, was sie wieder zu sich kommen lässt. Es geschieht nicht viel in Sylvie Neeman Romascanos Roman «Nichts ist geschehen» – und was geschieht: Ist es tatsächlich passiert? Zum Beispiel die Geschichte, die der Mann erzählt. Er habe von einem Fremden einen Brief erhalten, einen Abschiedsbrief, den er der Adressatin persönlich vorbei bringen wolle. Während ihrer Zugfahrt taucht die Ich-Erzählerin in einen flüchtigen, taumelnden Gedankenstrom ein, in dem sie sich selbst genauestens beobachtet, schwankend zwischen «man», «sie» und «ich». in melancholischer Stimmung fühlt sie sich selber fremd. Erst die Begegnung mit Francesco bringt sie zur Ruhe. In schwebend leichter, beweglicher und präziser Sprache erzählt Sylvie Neeman Romascano von dieser Reise hin und wieder zurück. (Beat Mazenauer)

Novas publicaziuns

Silvia Götschi: Muotathal. Emons Verlag.

Novitads

Boersenblatt News: Türkische Polizei stürmt Belge-Verlag: Christoph Links: "Überfall auf unseren Partnerverlag"

Boersenblatt News: Preis des Schweizer Buchhandels 2017 vergeben: Haupt Verlag und Buch­hand­lung zur Rose gewinnen

Boersenblatt News: Ende einer Tradition : Markgrafen-Buchhandlung in Bayreuth schließt

Boersenblatt News: US-Buchhandel im März: Umsatz steuert ins Plus

BAK Aktuelles: Die 15 Trägerinnen und Träger des Schweizer Musikpreises 2017

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