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LiteraturSchweiz

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Agenda

17.00
Text! Berner Literatur im Gespräch
Therese Bichsel
Universitätsbibliothek Bern, Bibliothek Münstergasse, Veranstaltungssaal
Bern

Agenda

18.00
Einschliessen & Geniessen Spezial
Baeschlin Bücher
Buchhandlung Baeschlin
Glarus

Agenda

18.00
Ein (W)Ort für die Lyrik
Christian Haller, Kurt Drawert
Kulturhaus Odeon Brugg
Brugg

Agenda

18.30
Confidences / Max Lobe
Bibliothèque-Médiathèque Sierre
Bibliothèque-Médiathèque Sierre
Sierre

Schurnal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

The Comstock Law: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 11

Schurnal

Affaire ‘L’Hebdo’ : vous avez dit pluralité ?: Affaire ‘L’Hebdo’ : vous avez dit pluralité ?

Schurnal

«Verbrennt mich!»: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 10

Schurnal

Mitteilungen: Bewerbungsfristen für Double-Literaturplattform

Schurnal

«La Nuit de la nouvelle» de Jean-Pierre Rochat: Critique par viceversalittérature

Schurnal

«Atlas Hotel» von Bruno Pellegrino: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Tip per leger

Alberto Nessi, Terra matta: Alberto Nessi ist der Chronist des Mendrisiotto, seiner Heimat im südlichen Tessin. In den drei Erzählungen unter dem Titel «Terra matta» erinnert er aus einer Perspektive von unten an die Geschichte dieses armseligen, nutzlosen Landes, das im Titel anklingt. Es sind die armen Schlucker, Hirten und Arbeiterinnen selber, die von den Aufständen des ‹guten› Banditen Mattiroli erzählen, vom Streik der Zigarrendreherinnen oder von Tonio, der gegen die Faschisten in den spanischen Bürgerkrieg zog und als Geschlagener heimkehrte. In der Handschrift Nessis legen sich die drei Geschichten gewissermassen übereinander und werden zu einer grossen Volkserzählung aus dem ärmlichen, zugleich aufrührerischen Mendrisiotto. Nessi greift zurück auf historische Berichte, Protokolle und persönliche Dokumente, um aus ihnen Geschichten herauszuschälen, die seiner Heimat zur Ehre gereichen. Mögen der verwegene populäre Mattiroli, die streikenden Arbeiterinnen und der unglückliche Spanienkämpfer am Ende auch unterliegen, so geben sie doch ein Exempel für menschlichen Mut und die Bereitschaft, sich dem Schicksal nicht widerstandslos zu unterwerfen. Der Mensch muss sich wehren, bedeutet Alberto Nessi. Als ihr Chronist bringt er seinen Figuren tiefe Empathie und hohen Respekt entgegen. Aus dem Geist des historischen Berichts entwickelt er so in «Terra matta» eine Form des volkstümlichen Erzählens, das über grosse literarische Kraft und Qualität verfügt. (Beat Mazenauer)

Tip per leger

Reto Hänny, Flug: Das Begrüssungsgeschnatter der Gäste verstummt auf einen Schlag. Denn dem Jungen, der eben noch lärmend ein Flugzeug spielte, hat der genervte Grossonkel den Jahrmarktspropeller für immer zerbrochen. Ein kleines Kindheitstrauma, das aber noch beim erwachsenen Erzähler, der sich auf einem Alpenflug befindet, einen unaufhaltsamen Erinnerungsstrom in Bewegung setzt. Ausführlich reiht Reto Hänny in seinem zweiten Roman «Flug». Bruchstücke aneinander: von der Kindheit in den Bergen, über die Schulzeit in Ruch (ein Anagramm der Bündner Kantonshauptstadt Chur, das schon den Titel für Hännys Erstling «Ruch» abgab), bis hin zu den Jugendunruhen der 1980er Jahre und ihrer polizeilichen Unterdrückung in Zürich. «So könnte es ohne weiteres gewesen sein: Vom Berg in die Stadt verschlagen und so weiter.» Derart träumt der Autor mit offenen wie skeptischen Augen weiter vom Fliegen. Zwischendurch erzählt er noch die Geschichte der Aviatik und ihrer Fortschritte beispielhaft am Leben des französischen Flugpioniers Blériot. Kein überhöhter Held eines Rekordflugs über den Ärmelkanal von 1909. Denn zum Flug gehört eben auch immer die Bruchlandung. Und so lässt die Phantasie den Autor im Alpenflieger bei der Landung im Nebel zerschellen. Hänny endet seinen «Flug»-Roman mit einem einzelnen, nebulös mehrdeutigen Wort: «untergetaucht».PS: Hänny hat seinen Roman in einer Version von 2007 sprachlich und inhaltlich akzentuierter «übermalt». (Severin Perrig)

Tip per leger

Tommaso Soldini, Uno per uno: Sie sind in der Schweiz aufgewachsen, in den Achtziger- und Neunziger-Jahren, in einem blühenden Land – und dennoch leben die Figuren des Romans «Uno per Uno» ein Leben mit vielen ungelösten Fragen, am Rande der Gesellschaft. Alle haben sie ihre eigenen Sorgen, ihre kleinen Obsessionen, alle sind sie etwas aus den Fugen geraten. Sie sind unglücklich oder zumindest davon überzeugt, dass sie kein Glück haben.

Novas publicaziuns

Désirée Scheidegger: Aaregeflüster. Knapp.

Novas publicaziuns

Andreas Schwab: Anderberg. Offizin Verlag.

Novitads

Boersenblatt News: Medienlese mit Links für die Buchbranche: Frisch aus dem Netz

lit21: Steffen Popp: „Diese Materie ist flüchtig“

lit21: Die Vergangenheit lebt in uns weiter: Katja Kettu im Interview

Boersenblatt News: Eröffnung der Leipziger Buchmesse: Frieden verlangt Mut

lit21: Efeu – Die Kulturrundschau vom 23.03.2017 – Literatur

Festivals

Salon du livre Paris

Leipziger Buchmesse

St. Galler Literaturtage Wortlaut