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Schurnal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

Zensur in Boston: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 21

Schurnal

Brennen nicht : Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 20

Schurnal

Verräterischer Index : Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 19

Schurnal

Neue Verbrennungen: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 18

Schurnal

Fatwa: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 17

Schurnal

Zensur-Talibanismus: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 16

Tip per leger

Fabio Pusterla, Le terre emerse: Dass Einaudis prestigereiche Reihe collana bianca Fabio Pusterla eine Anthologie widmet, ist zweifellos und verdientermassen eine Ehre an einen Dichter, der dem kleinen Qualitätsverlag Marcos y Marcos treu geblieben ist. Wenn man heute die Gedichte aus 25 Jahren von «Concessione all’inverno» (1985) bis «Folla sommersa» (2004) liest, mit Blick auf den nächsten Band «Corpo stellare» (aus dem im vorliegenden Buch einige Texte vorabgedruckt wurden), erhält man auch und vor allem die Bestätigung seines literarischen Könnens: Das präzise und zugleich warmherzige, anspruchsvolle und glaubwürdige Schreiben des Tessiner Dichters setzt sich nach und nach durch – mit einem Rhythmus, der wunderbar in der italienischen Tradition steht (und dazu neigt, in den reiferen Werken komplexer zu werden). Die Orte zeugen von grosser Humanität, die Dinge, auch wenn sie trist sind, gefüllt mit Leben, die Gesichter – von jenen der Kinder des Dichters bis zu historischen Figuren – exemplarisch. Das Resultat ist eine im aufklärerischen Sinn moralistische Poesie, getragen von einer lyrischen Prägnanz, die den Tragödien Manzonis ebenbürtig ist. Es ist ein in der lombardischen Poesie verankertes Schaffen, das aber europäisch ist aufgrund des metaphysischen Horizonts, den es eröffnet. Eine Poesie des Widerstands ohne erkennbare Brüche, reif und erfüllt von Besorgnis: «Und plötzlich war ihre Stille unendlich und furchtbar.», 2010, übersetzt von Barbara Sauser)

Tip per leger

Monique Schwitter, Eins im Andern: Zwölf Lieben in der Reihenfolge der zwölf Apostel ergibt «Eins im Andern». Monique Schwitters Erzählreigen zeigt die Liebe in vielerlei Schattierungen und Facetten. Petrus hiess der erste, auf den sie ihre Liebe baute, ihm folgte sein Bruder Andreas, dann Jakob etc. bis nicht Judas den Reigen beendet, sondern ein namenloses Du: der Bruder, der die Liebe mit seinem frühen Tod «verriet». Eins im Andern findet die Erzählerin schliesslich zum geheimen Kern ihres Liebens.  

Tip per leger

Tim Krohn, Aus dem Leben einer Matratze bester Machart: Als Immanuel Wassermann, ein jüdischer Farbenfabrikant aus Berlin, im Jahre 1935 in Locarno der jungen und schönen Sizilianerin Gioia begegnet, ist es um beide geschehen. Sie verlieben sich augenblicklich, und schon anderntags heiraten sie. Die fabrikneue Matratze, auf der sie ihre Hochzeitsnacht verbringen, wird Wassermann dem schwäbischen Hotelier abkaufen – nicht nur, weil sie so unglaublich gut ist, das ist sie auch. Sondern vor allem Gioia zuliebe, denn auf der Matratze ist ein Blutflecken zu erkennen, der sich nicht entfernen lässt. In Tim Krohns Erzählung «Aus dem Leben einer Matratze bester Machart» findet das Qualitätsprodukt auch weiterhin Verwendung, nicht nur bei Wassermanns, die durch die Zeitläufte bald auseinander gerissen werden. Auf raffinierte und sehr unterhaltsame Weise lässt Krohn die deutsche Matratze zum unentbehrlichen Gegenstand einiger seltsamer Begebenheiten werden, und ihre Geschichte führt quer durch das 20. Jahrhundert. So dient sie einmal einem armen Paar, Rosi und Heinz Stalder, in der Nachkriegszeit als Unterlage in einer Notunterkunft, Jahre später werden Lorenz und Sibylle dieselbe Matratze in ihrem Deux-chevaux mitführen, als sie einen vergeblichen Versuch unternehmen, im sommerlichen Schnee über den Gotthard zu fahren. Auf seltsamen Umwegen wird die Matratze nach Italien gelangen, erst nach Rom, danach ins Meer, wo ein Angler ins Wasser gefallen ist und um sein Leben schwimmt. Und schliesslich werden ihre Überreste in Beaulieu-sur-Mer, in der Nähe von Nizza, an Land gespült – wo diese köstliche, mit leichter Hand erzählte Geschichte auf überraschende Weise endet.

Novas publicaziuns

Silvia Götschi: Muotathal. Emons Verlag.

Novitads

Boersenblatt News: Türkische Polizei stürmt Belge-Verlag: Christoph Links: "Überfall auf unseren Partnerverlag"

Boersenblatt News: Preis des Schweizer Buchhandels 2017 vergeben: Haupt Verlag und Buch­hand­lung zur Rose gewinnen

Boersenblatt News: Ende einer Tradition : Markgrafen-Buchhandlung in Bayreuth schließt

Boersenblatt News: US-Buchhandel im März: Umsatz steuert ins Plus

BAK Aktuelles: Die 15 Trägerinnen und Träger des Schweizer Musikpreises 2017

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