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LiteraturSchweiz

Parameters

Agenda

18.00
Sophie Scholl - Nein zur Feigheit
Stefanie Ammann, Luciana Brusa
World Nature Forum
Naters

Agenda

19.00
Erinnerung und Autorschaft
Ljudmila Ulitskaja im Gespräch mit Ilma Rakusa
Literaturhaus Zürich
Zürich

Agenda

19.00
Vernissage «Das Bündel Zeit»
Elsbeth Zweifel
Altes Schulhaus
Luchsingen

Agenda

19.00
12. Thuner Literaturfestival, Eröffnung
Katharina Hacker
Tertianum Bellevuepark
Thun

Schurnal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

«Ich wünsche, wir begegneten uns neu» von Jacqueline Moser: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Schurnal

«Uscirne fuori» di Fabio Andina: Recensione di viceversaletteratura

Schurnal

«Charlotte Delbo» de Ghislaine Dunant: Critique par viceversalittérature

Schurnal

«Dorffrieden» von Lorenz Langenegger: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Schurnal

Bibliothekarische Gründlichkeit: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 8

Schurnal

Buch um Buch: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 7

Tip per leger

Dagny Gioulami, Alle Geschichten, die ich kenne: «Alle Geschichten, die ich kenne» nennt Dagny Gioulami ihr literarisches Debüt. Tatsächlich weiss die Autorin einiges zu erzählen. Spielerisch verleiht sie einer alltäglichen Geschichte märchenhafte Züge. Ein Stück grüner Taft spielt dabei eine Hauptrolle. Um die neue Besitzerin einer chemischen Reinigung von ihrem bösen Schicksal zu befreien, machen sich die Erzählerin und ihr «Arbeitskollege», der tätowierte Polizist, mit dem Auto nach Griechenland auf. Unser Schicksal hängt an einem Faden, davon erzählen Sagen wie die von der wartenden Penelope. Die griechischen Moiren drehen unser Lebensgarn. Gioulami verquickt in ihrer Geschichte ums Nähen und Spinnen munter Märchen und Misere. Die Reise nach Griechenland führt in ein engmaschiges Netz von Verwandten, die alle besucht sein wollen. Doch eigentlich gilt die Reise der unleidigen Tante Irini, der nachgesagt wird, dass sie «Stoffe auf den Körpern der Frauen in Kleider verwandeln» kann. Die anfänglich märchenhaft verquirlten und verwobenen Erzähl- und Schicksalsfaden fügen sich allmählich zu einem bunten Gewebe, das am Ende schliesslich mit der Hochzeit eines fremden Paars abgebunden wird. Auf diese Weise erzählt die Autorin einen poetisch äusserst lebhaften Geschichtenreigen. (Beat Mazenauer)

Tip per leger

David Collin, Les Cercles mémoriaux: Wer ist er, dieser Mann, der in der Wüste Gobi gestrandet ist? Was hat er dort gesucht? Der «Schiffbrüchige» wird von einer Karawane aufgefunden, und es stellt sich heraus: Er hat alles vergessen. Er weiss nichts über seine Vergangenheit und hat keine Vorstellung, weshalb und wie er ausgerechnet hier, in dieser nicht sehr gastlichen Umgebung, gelandet ist. Mit der Hilfe eines Schamanen versucht er nun, die Umrisse seiner Vergangenheit zu rekonstruieren. Er will verstehen, wer er ist und wie sein bisheriges Leben ausgesehen hat. Wie ist er der geworden, der er nun ist?

Tip per leger

Hugo Ball, Tenderenda der Phantast: «jolifanto bambla ô falli bambla». Die erste Zeile seines legendären «Karawane» -Gedichts hat Hugo Ball unvergesslich gemacht. 1916 liess sich der Irrsinn des ersten Weltkriegs kaum treffender ausdrücken. Parallel zu seinen Dada-Versen hat Hugo Ball damals, zwischen 1914 und 1920, auch an einem «Büchel» geschrieben, das erst Jahrzehnte nach seinem Tod erscheinen sollte: «Tenderenda der Phantast». Die Jolifanto-Karawane tritt auch hierin auf. Allein «Tenderenda der Phantast» greift über die Dada-Poesie hinaus und zeichnet ein schillerndes Bild des politischen Dadamysten Ball. Prosa und Lyrik munter mischend hat er ein wunderbares Gauklerstück gedichtet, das rein ist an poetischem Geist und zugleich tief eingeschwärzt durch die Ereignisse der Zeit. Unbeschwerte, synästhetische Sprachbilder wechseln mit finsteren Anspielungen auf eine bedrohliche Wirklichkeit: Zauberflug und Gräberreihen. «Die Angst vor der Gegenwart verzehrt uns.» Die Welt, wundert sich Ball schelmisch und erstaunt zugleich, rege sich über die Reden von Clemenceau oder Lloyd George weniger auf als «über das schwankende Häuflein dadaistischer Wanderpropheten». Die närrische, anarchische Negation geltender Normen wurde für gefährlicher erachtet als die von Angst zerfressene Normalität. Insofern enthält die dadaistische Buffonade hinterrücks auch eine politische Predigt. (Beat Mazenauer)

Novas publicaziuns

Lukas Bärfuss: Hagard. Wallstein Verlag.

Novas publicaziuns

Luise Maier: Dass wir uns haben. Wallstein.

Novitads

lit21: Lukas Bärfuss‘ neuer Roman: Der Jäger der Grazie

lit21: Das lyrische Versehen getarnt als Gedicht

LiteraturSchweiz Tweets: [swissliterature] Auszeichnung: Schweizer Kritiker in Deutschland geehrt https://t.co/NxiRjtJAg5

lit21: Aus dem Postfach – kein Kommentar

lit21: Menschen und Meer an der schwedischen Westküste

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