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LiteraturSchweiz

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Agenda

27-06-2017
Lesezirkel: Joseph Conrad – Jugend
Sonja Osterwalder
Literaturhaus Zürich
Zürich

Agenda

28-06-2017
Text und Komposition
Heiner Goebbels
Literaturhaus Zürich
Zürich

Agenda

29-06-2017
Frischs Fiche und andere Geschichten aus dem kalte…
Rémi Jaccard, Philip Sippel
Museum Strauhof
Zürich

Agenda

29-06-2017
KARAOFRIB – Soirée Karaoké fribourgeois / Karaoke-…
Tout le monde! :)
Bibliothèque cantonale et universitaire Fribourg / Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg
Fribourg

Schurnal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

Zugrunde gerichtet: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 26

Schurnal

Bücher zum Fressen (und Trinken): Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 25

Schurnal

Die Freiheit des Autors: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 24

Schurnal

Mitteilungen: Bewerbungsfristen für Double-Literaturplattform

Schurnal

Zensur und Irrtum II – Sperma oder Spema?: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 23

Schurnal

Mitteilungen: SIKJM-Jahrestagung 2017

Tip per leger

Hans Boesch, Der Kiosk: Mit «Der Kiosk» legt der Schriftsteller und Verkehrsplaner Hans Boesch (1926-2003) einen grandiosen Zeitspiegel der 1970er Jahre in Form eines grossangelegten, 400 Seiten starken utopischen Romans vor, dem wir in der Liebesgeschichte zwischen Boos und Eva eine der schönsten und erotischsten Liebesszenen der modernen deutschen Literatur verdanken. In einer wohldurchdachten Konstruktion mit vier den Jahreszeiten zugeordneten Teilen beinhaltet «Der Kiosk» die Aufzeichnungen des stummen Beobachters Boos. Dieser sitzt behindert im Rollstuhl, ihm fehlen beide Beine, die er bei einem Unfall verloren hat. Boos ist Kioskverkäufer in einem grossen Haus, das als Mikrokosmos Universität, Spital, Laboratorium, Fürsorgeamt und Leichenschauhaus in einem ist. Er wird immer wieder von faschistoiden Jugendlichen belästigt, die zum Schluss des Romans den Kiosk abfackeln, in dem Boos schläft. Der Herausgeber findet Boos’ Aufzeichnungen nach dessen Tod im Kiosk zwar angekohlt, aber vollständig und leserlich vor.Diese Aufzeichnungen spiegeln drei Zeitebenen: Die Gegenwartshandlung umfasst die Beschreibung der Personen und Vorgänge im und um den Gebäudekomplex. Insbesondere drei weitere männliche Figuren sind von Bedeutung: Mac, ein englischer Kampfpilot, der im Zweiten Weltkrieg abgeschossen worden ist und in einem Korsett steckt, der Wissenschaftler Adrien mit einem Holzbein und schliesslich der Hauswart Hanselmann, eine bodenständige und erdverhaftete Figur. Die Gegenwartshandlung verbindet der Erzähler Boos kunstvoll mit der Rückblende in seine Vergangenheit, welche insbesondere die tragische Liebesgeschichte von Boos und Eva erzählt, der unglücklich verheirateten Frau eines Zolldirektors. Neben Gegenwart und Vergangenheit beinhaltet der Roman als dritte Zeitebene eine futuristische Perspektive, weshalb er auch dem Genre der Science-Fiction zugerechnet werden kann. Im Zentrum steht die groteske Idee einer vom Menschen befreiten Welt und seiner Verbannung in eine Unterwasserstadt. Das Projekt, das der Wissenschaftler Adrien entwickelt und als «Aktion Naturschutz» bezeichnet, besteht aus den drei Teilprojekten «Die Reinigung der Welt» – «ein Ausmisten sozusagen, mit dem all das entfernt wird, was der Welt zusetzt», gemeint sind die Menschen! –, «Unterwasserstadt», in welcher die für würdig befundenen Reste der Menschheit in kleinen Kojen ohne Kontakt untereinander weiterleben, und der «Totalschau», der Programmierung einer virtuellen Scheinwirklichkeit zur Unterhaltung der Bewohner in den Einzelzellen der Unterwasserstadt.  Illustration: Titelseite von Hans Boeschs Handexemplar mit handschriftlichen Eintragungen des Autors (SLA-HB- A-6/18)(Rudolf Probst)

Tip per leger

Otto F. Walter, Herr Tourel: Otto F. Walters zweiter Roman erzählt die Geschichte des Fotografen, Vagabunden und Kleinkriminellen Kaspar Tourel aus dessen eigener Sicht. Der Protagonist und Ich-Erzähler sitzt in Jammers, Walters fiktiver Kleinstadt am Jurasüdfuss, die einen irgendwie immer an Olten erinnert und auch in seinen anderen Romanen als Handlungsort erscheint, in einem Bootshaus und erzählt den Mardern, seinen einzigen Zuhörern, seine Geschichte. Sehr bald beginnen Lesende zu vermuten, dass ihnen hier einer eine Lügengeschichte auftischt, bei der nie ganz klar ist, was nun eigentlich stimmt. Tourel versucht in seiner Erzählung, die Gerüchte zu widerlegen, die in Jammers über ihn kursieren. Obwohl der Erzähler das Gegenteil behauptet, erfahren Lesende, dass er in Jammers ein Mädchen verführt, geschwängert und sitzengelassen hat und nun von Schuld getrieben nach Jammers zurückkehrt und erfährt, dass seine Geliebte bei der Geburt des Kindes gestorben ist. Herr Tourel ist wohl Walters formal gewagtester Roman. Der Autor findet zu einer Sprache, die sowohl Tourels Lügengespinst als solches durchsichtig macht als auch die Gerüchte der kleinen Leute in Jammers, es sind vor allem Kleingewerbler und Arbeiter in einem Betonwerk, in ihrer Redeweise adäquat zum Ausdruck bringt. Bei seinem Erschein stiess der Roman weitgehend auf Unverständnis, es ist an der Zeit, ihn neu wieder zu entdecken. (Rudolf Probst)

Tip per leger

Nicolas Bouvier, Der Skorpionfisch: Im Werk von Nicolas Bouvier nimmt «Der Skorpionfisch» eine zentrale Stellung ein. Bouvier erinnert sich darin an seinen Aufenthalt in Sri Lanka 1956, als er in Krankheit, Depression, böse Träume und Liebesschmerz abstürzte. Wir begegnen Bouvier im Städtchen Galle in einem billigen Zimmer, zunehmend in sich selbst gefangen. Er ist krank und schwankt zwischen Faszination und Verzweiflung über das Gastland. Die Erinnerung an das milde Indien, woher er gekommen ist, macht diese Brutstätte der Lethargie erst recht unerträglich. Seine Beobachtungen sind trübe, und gestochen scharf zugleich. Bedrängt von der Emsigkeit der allgegenwärtigen Insekten, die seine Aufmerksamkeit zunehmend in Beschlag nahmen, gerät nicht nur sein Bericht immer mehr in einen Mahlstrom der Bilder und Assoziationen. Die Sprache fasert aus und spiegelt immer präziser den Irrsinn. Genau darin besteht das Faszinosum dieses fesselnden Berichts von einer «Anti-Reise». Bouvier schrieb das Buch retrospektiv 1981 aufgrund von Erinnerungen, Notizen und einem nächtlichen Diktat, der «Zone de silence». Er selbst hat den Text «surécrit», überladen und überorchestriert genannt. Gerade so macht er die fiebrige Unrast und die existentiellen Abgründe auch sprachlich spürbar.(Beat Mazenauer)

Novas publicaziuns

Jochen Kelter: Wie eine Feder übern Himmel. weissbooks.w.

Novas publicaziuns

Dumenic Andry: Sablun. Chasa Editura Rumantscha.

Novitads

lit21: Zu Peter Sloterdijks 70. Geburtstag: aus dem Archiv von literaturkritk.de

SRF Literatur RSS: Weinen und Scheinen: Marcel Beyers Tränengeschichten

lit21: Kultur – Berlin: Berliner Poesiefestival zieht 12 000 Lyrik-Fans an

lit21: Nur Flausen im Kopf… äh, Schopf (Verlosung)

lit21: Vom kleinen Verbrechen mit großer Tragweite

Festivals

22. Internationales Literaturfestival Leukerbad

Tage der deutschsprachigen Literatur, Klagenfurt

5. Openair Literatur Festival Zürich