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LiteraturSchweiz

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Agenda

27-07-2017
Solo-Show: Renato Kaiser in der Kommentarspalte
Renato Kaiser
Mutterschiff Open Air
Menziken

Agenda

29-07-2017
Night-Lesung: Warum Sherlock Holmes sterben musste…
Andreas Augustin
Steigenberger Grandhotel Belvédère
Davos Platz

Agenda

30-07-2017
Richisauer Literatursommer
Beat Hüppin
Gasthaus Richisau
Klöntal

Agenda

01-08-2017
Kunst im Schtadl 9

Treffpunkt: Hotel Bietschhorn, Tour durch verschiedene Schtadl im Dorf verteilt
Kippel

Schurnal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

«Chaya» von Kathy Zarnegin: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Schurnal

Versauernde Bücherbestände: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 30

Schurnal

«Nessun messaggio nuovo» Dada Montarolo: Recensione di viceversaletteratura

Schurnal

«Après l’Union» de Antonio Rodriguez: Critique par viceversalittérature

Schurnal

Bücher verwaist: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 29

Schurnal

Gianna Molinari wird in Klagenfurt ausgezeichnet: Gianna Molinari wird in Klagenfurt ausgezeichnet

Tip per leger

Leo Tuor, Giacumbert Nau: Lustig ist das Leben auf der Alp. Das war einmal, vielleicht. Etwas anderes erzählt Leo Tuor, der selbst Autor und Hirte ist. Sein Held Giacumbert Nau ist ein Aussenseiter. Auf der Alp lebt er mit seinen Tieren in einfachen, ja primitiven Verhältnissen. Es ist ihm lieber so. «Er glaubte nicht, dass der Mensch gut sei», schreibt der Erzähler über ihn. Von den Politikern, Polizisten, Pfaffen und dem ganzen Pöbel drunten im Tal droht ohnehin nur Verdruss. Nicht einmal eine anständige Hütte bauen sie ihm. So lebt Giacumbert im Unfrieden mit der Welt, mit Gott und mit sich selbst. Es wäre ein trauriges Leben, wären da nicht die Tiere, die er hütet und beschützt. Das einfache, den Wetterkapriolen ausgesetzte Dasein als Hirte auf der Alp gleicht einem Exerzitium, dem sich Giacumbert Nau demütig unterwirft. Zugleich hat es seinen Sinn längst verloren. Dieses Schwanken ist es, das Tuor in eine ebenso spröde wie bildhafte Sprache bringt. Wie Giacumbert macht auch sein Erzähler nicht viele Worte. Leo Tuors Buch ist ein Prosapoem, das anschaulich berichtet und sogleich wieder ins Schweigen verfällt. Mal überkommt es Giacumbert, zu schimpfen und fluchen, mal hält er demütig inne und lauscht auf die Leere. Diese Wechselhaftigkeit verleiht dem Buch seinen speziellen Zauber. (Beat Mazenauer)

Tip per leger

Jens Steiner, Carambole: Drei ältere Männer treffen sich regelmässig zum Abendessen. Dazu spielen sie das Carambole-Spiel, bei dem man mit einem weissen Stein kleine farbige Spielsteine herumschubst und in Löcher versenkt. Der danach benannte zweite Roman von Jens Steiner erzählt in einzelnen Mosaiken von einer dörflichen Idylle, deren träges Einerlei förmlich zu explodieren droht. Es ist kurz vor den Sommerferien. Während sich die drei Alten in der Ereignislosigkeit eingerichtet haben, brennen drei Junge förmlich darauf, dass endlich etwas geschieht. Auf einmal ertönt ein Knall. Eine Fabrik sei explodiert, munkelt man. Um dieses Signal herum gruppiert Steiner seine Erzählung, in der er - wie beim Carambole – seine Spielfiguren anstösst und herumschubst. Die Explosion dient dabei als zeitlicher Anker. Manu, einer der Jungen, ist auf der Pirsch nach Schwimmkäfern, als der Knall ertönt. Und Igor spricht am Brunnen gerade mit Schorsch. Dieser geheimnisvolle Landstreicher taucht mal hier, mal da auf. Er ist das geheimnisvolle Epizentrum des Romans. Seine zwölf Kapitel erzählen in Ich- oder Er-Rede aus der Optik unterschiedlicher Figuren. Erst allmählich werden die lose verknüpften Querbezüge und Verwicklungen erkennbar, welche die Dorfgemeinschaft zusammen halten. Jens Steiner gelingen frappierende Miniaturen, die sich am Ende wie Puzzel-Stücke zueinander fügen. So fängt er atmosphärisch eine trügerische Idylle ein, in der nichts heil ist. (Beat Mazenauer)   «Carambole» wurde 2013 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet.

Tip per leger

Carl Albert Loosli, Die Schattmattbauern: Nicht Friedrich Glauser sondern Carl Albert Loosli hat den ersten Schweizer Kriminalroman geschrieben, nachdem er sich schon 1909 mit einer Sherlock-Holmes-Parodie in diesem Genre versucht hat. Looslis Krimi «Die Schattmattbauern» spielt im Jahr 1893 im bäuerlichen Milieu im Unteremmental und schildert den Mord am Bauern auf dem Schattmatt-Hof, Res Rösti, einem alten Geizhals, der für seine Bösartigkeit und Hinterlist weit herum gemieden wird. Der Tat verdächtigt und in Untersuchungshaft genommen wird sein Schwiegersohn Fritz Grädel, der seinen Schwiegervater in der Öffentlichkeit wiederholt verflucht und mit dem Tod bedroht hat. Grädel ist unschuldig und wird freigesprochen, zerbricht aber an der Untersuchungshaft und an seinem angeschlagenen Ruf.In seinem Roman vermittelt Loosli ein sozialkritisches Gesellschaftsbild einer bäuerlichen Kultur vor dem Ersten Weltkrieg. Der Autor lotet darin die Abgründe menschlicher Bösartigkeit aus und beschreibt psychologisch einleuchtend die zwischenmenschlichen Mechanismen im fiktiven Dorf Habligen im Unteremmental. Es ist weniger die Kriminalhandlung, die im Vordergrund steht, als vielmehr die Schilderung der gesellschaftlichen Prozesse in der Dorfgemeinschaft und im Justizvollzug, die den Autor interessieren und die er akribisch und äusserst kritisch aufzeigt. Eine allemal lohnende Neulektüre!Loosli schrieb den Roman 1925/26, erstmals publiziert wurde er als Fortsetzungsroman im Schweizerischen Beobachter, 1929/30.(Rudolf Probst)

Novas publicaziuns

Walter Millns: Blutroter Rhein. Emons Verlag GmbH.

Novas publicaziuns

Matthias Zschokke: Ein Sommer mit Proust. Wallstein Verlag.

Novitads

BAK Aktuelles: Eröffnung der Ausschreibung für den Schweizer Filmpreis 2018

Boersenblatt News: Digitalexpertin soll Omni-Channel-Ansatz weiterentwickeln: Brigit Hagmann kommt zu Thalia

Boersenblatt News: Frankfurter CEO Talk 2017: Carolyn Reidy und Guillaume Dervieux als Redner

lit21: Textverderbnis und neues Original von Harald Beck

lit21: Rezension: Ready Player One | Ernest Cline

Festivals

Tales. 18. Seetaler Poesisommer: Das längste Literaturfestival der Schweiz

Rigi Literaturtage: Rigi Kulm

Le livre sur les quais 2017: Morges (Waadt)