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Fabiano Alborghetti,

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Jürg Amann,

Andres Lutz / Anders Guggisberg,

Lika Nüssli (Ill.) Andrea Gerster,

Dumenic Andry,

Dana Grigorcea (Text)

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Jan Bachmann,

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Bern ist überall,

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C

Arno Camenisch,

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Claudia de Weck (Ill.),

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D

Laura D'Arcangelo,

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E

Ernst Eggimann,

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Eugène

F

Jean-Henri Fabre,

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G

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H

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I

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J

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K

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L

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Q

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R

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Philippe Rahmy

Allegra

«Wer neben einem Zoo wohnt, ändert seine Sehweise. Weil er die wilden Tiere hört, wird er weniger zivilisiert. Aufrichtiger.»

«Allegra» ist der Roman eines Abstiegs in die Hölle. Es ist der Bericht von einer haltlosen Welt. Abel Iflissen, die Hauptfigur, ist ein junger Familienvater, Franzose mit algerischen Wurzeln (wie es die Medien nennen), ein brillanter Mathematiker, der in der Londoner City als Trader arbeitet. Die Stadt bereitet sich auf die Olympischen Sommerspiele vor. In den Straßen versammeln sich die Aktivisten der Occupy-Bewegung. In Abels Leben läuft nichts mehr, weder die Beziehung noch die Arbeit. In wenigen Stunden verliert er alles und erhält den Auftrag, ein Bombenattentat vorzubereiten.
Die in der 1. Person erzählte Geschichte entwickelt sich um Abels Irrwege. Er landet in einem heruntergekommenen Hotel, dahinter, im Park, schlafen Flüchtlinge auf der Suche nach Exil. Dort bereitet er seinen Sprengstoff vor, versinkt im Alkohol, kehrt zurück in seine Kindheit. Während er versucht, die Beziehung zu Lizzie, seiner englischen Frau, zu retten, setzt er sich mit seiner Geschichte und seiner Identität auseinander. Er erinnert sich an die Fleischerei, die seine Eltern in Toulouse hatten, an die Enteignung, die sie wie viele Händel des Viertels erleiden mussten, ein Erlebnis, von dem sich der Vater nie mehr erholt hatte. Er denkt an seine Ankunft in England zurück, wo man ihm eine Stellung angeboten hatte, von der er in Frankreich nie hätte träumen können.
Philippe Rahmy hat einen Roman geschrieben, der den Leser von den ersten Zeilen an gefangen nimmt. Die Spannung wird bis zum Schluss gehalten. Rahmy offenbart uns das Innerste seines haltlosen Protagonisten und setzt sich so auf überzeugende Art mit unserer Gegenwart auseinander. Das Buch wirft einen sehr düsteren Blick auf die globalisierte Welt. Dennoch ist nicht jedes Vertrauen in den Menschen verloren. (ng)
   
Schweizer Literaturpreise 2017
   
   
«Allegra» von Philippe Rahmy ist ein frenetisches Werk, in dem die Gewalttaten unserer Zeit vor der Kulisse eines düsteren und harten Londons aufeinandertreffen. Hochfinanz, Macht, soziale Unsicherheit, verhinderte Identitäten, Radikalitäten, Terrorismus, Liebe, Trauer und Wahn. Die Hauptfigur Abel durchlebt diese Welten wie Zerreissproben. Das romanhafte Spiel gleicht einem vermeintlich ausweglosen Labyrinth und die intensiven, ungebändigten und ausdrucksstarken literarischen Bilder brennen sich dauerhaft ins Gedächtnis der Lesenden ein. (Eidgenössische Jury für Literatur)
   
"Allegra" erscheint im November 2021 auf Deutsch in der Übersetzung von Yves Raeber (ISBN 978-3-03867-059-9).

Editions La Table Ronde, Paris 2016

ISBN: 978-2-7103-7856-3

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