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Hundstage – Dass es überraschend kommt, habe ich e…
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Schurnal

Mitteilung 2024-07-12 [«Topshelf Night» Schloss Lenzburg]: Eine Sommernacht zwischen Lichtern und Stars, die ganz der Literatur und dem Lesen gehört! Und Bookstagram! Und BookTok!

Schurnal

Mitteilung 2024-06-26 [Bachmann-Preis]: Statt Fussball 3 Tage lang Literatur gucken: Heute starten die diesjährigen «Tage der deutschsprachigen Literatur».

Schurnal

Mitteilung 2024-06-24 [Pro Litteris Preis 24 – Sasha Filipenko & Maud Mabillard]: ProLitteris verleiht zwei Preise in der Sparte Literatur an Sasha Filipenko und Maud Mabillard.

Schurnal

Mitteilung 2024-06-21 [Literaturfestival Zürich]: Nicht verpassen: Vom 8.-14.7.24 steigt wieder das Literaturfestival Zürich.

Schurnal

Mitteilung 2024-06-17 [Stiftung Lydia Eymann Literaturstipendium]: Bis 30.6.24 bewerben fürs Stipendium der Lydia Eymann Stiftung.

Schurnal

Mitteilung 2024-06-11 [Markus Bundi «Wilde Tiere»]: Beat Mazenauer bespricht «Wilde Tiere» von Markus Bundi für Viceversaliteratur.ch.

Tip per leger

Frédéric Pajak, Ungewisses Manifest 6: Fünf Bände seines „Ungewissen Manifests“ hat Frédéric Pajak mit Tusche und Text geschaffen und sich darin mit philosophischen Wahrheitssuchern wie Walter Benjamin, Friedrich Nietzsche, Ezra Pound und viele anderen auseinandergesetzt. Die eigene Biographie ging dabei immer wieder in der essayistischen Erkundung auf. Sein sechster Band, mit „Wunden“ überschrieben, geht nun neue Wege. „Das Unglück beschränkt sich nicht auf Kriege“, schreibt Pajak in einer Vorrede, um fortzufahren, dass es Zeit sie, die eigenen „verschütteten, früheren Schmerzen“ mit in den Blick zu nehmen. So folgt der neue Band den überwucherten, „verstreuten Spuren“ der eigenen Erinnerung, um von sich, seinem Vater und seiner Mutter zu erzählen. Die Geschichte ist keine glückliche. Vater kam bei einem Autounfall um, als der Pajak zehn war und kurz nachdem sich die Eltern getrennt hatten. Die Mutter suchte sich neue Liebhaber und Partner, mit denen der Junge schlecht zurecht kam. „Meine Mutter hat meine Unschuld getötet“, bemerkt er gegen Ende, sie hat sich emanzipiert auf Kosten ihrer Kinder, die dafür nicht bereit waren. Darin liegt die Quelle für eine Melancholie, die ihn nie verlassen hat. Pajak sammelt „Puzzlestücke“ seiner intimen Geschichte der Verwundbarkeit. Er tut es nach bewährter Art in einer Parallelaktion aus expressiver schwarzer Tuschezeichnung und Text, wobei sich beide einander ergänzen, aber nie illustrieren. Dabei fällt auf, dass der idolisierte Vater lediglich einmal und erst spät im Bild auftaucht, während die Mutter mehrfach präsent ist. Immer wieder zitiert Pajak auch Motive aus der Heldengeschichte der Fotografie oder des Films. „Wir sind, was wir können“, stellt er nüchtern fest, „viel mehr als das, was wir wollen“. Wie gross dieses Können ist, beweist dieser sehr persönliche, berührende Band aufs Schönste. Nachdenklich verlegt Pajak die Wahrheitssuche aufs Feld der eigenen Biographie, die er sehr persönlich, aber jederzeit auch diskret und ohne falsches Pathos behandelt. Das Können hilft ihm vielleicht mehr als alles Wollen, diesen Konfliktstoff in Buchform nach aussen zu tragen. Treu bleibt er sich auch hierin mit seiner leidenschaftlichen Liebe zur guten Küche respektive der Kritik an misslungenen Gerichten. (Beat Mazenauer)

Tip per leger

Claudia Quadri, Suona, Nora Blume: Die vierzigjährige Witwe Nora Blume gibt in ihrer Wohnung Klavierunterricht. Gelangweilt und oft genervt verfolgt sie das Spiel ihrer Schülerinnen und Schüler, die sich je nach Alter mit Pubertäts- oder Scheidungsproblemen herumschlagen. Schwierigkeiten bekommt auch die ungeduldige Lehrerin, als Visierstangen einen Neubau vor ihrem Haus ankündigen. Mit Beobachtungsgabe und Humor folgt Claudia Quadri ihren Figuren und berührt dabei leicht, feinfühlig und bildstark Themen wie Einsamkeit, Erinnerung, Schuld und Vergebung, Kunst. (Eidgenössische Literaturjury)

Tip per leger

Johanna Lier, Wie die Milch aus dem Schaf kommt: Eine 35-jährige Frau sucht die Spuren ihrer jüdischen Herkunft im Osten Europas. Sie reist in die Ukraine, von wo vermutlich ihre Vorfahrin Hannah 1942 in die Schweiz geflüchtet war. Im Thurgauischen haben sie und ihr Mann die erste Nudelfabrik aufgebaut. Johann Liers „Wie die Milch aus dem Schaf kommt“ ist ein breit angelegter Roman über die Suche nach Familie und Identität. Das Buch erzählt engagiert mit grossem formalem Reichtum, der jederzeit spüren lässt, dass es der Autorin dabei um viel geht. Stilistisch nimmt sie  die unendlichen Verwicklungen, die bis ins Jahr 1840 zurück reichen, auf und organisiert ihren Text entsprechend mit den unterschiedlichsten literarischen Formen. Die Gegenwartserzählung schwankt immer wieder zwischen subjektiver Ich- und distanzierter Er-Rede. Biographische Prosa wird mit kurzen szenischen Sequenzen und mit inneren Monologen aufgelockert, Briefe und elektronische Nachrichten verleihen dem Text Lebhaftigkeit aus intimer Perspektive. Elemente der Reportage fragen in Israel danach, worin das Jüdische besteht; und Recherchen führen an den historischen Stoff heran, der im Kern dieses Buches einen geschlossenen Block ergibt. So wird spürbar, dass die historische Recherche immer auch als Teil ihrer eigenen Geschichte geerdet wird.

Novas publicaziuns

Philomina Bloch-Chakkalakkal: Unsichtbar unverzichtbar. Familien- und Berufsleben von Nurses aus Kerala in der Schweiz aus einer postmigrantischen Perspektive. Seismo Verlag.

Novas publicaziuns

Simon Grand: Strategische Kreativität: Zukunft gestalten, um Gegenwart zu verändern. Versus.

Novitads

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